SOS TAG

Die Idee für den SOS TAG kam eigentlich aus unserem eigenen Alltag. Wir haben selbst Kinder und auch eine Uroma in der Familie, die immer vergesslicher wird. Irgendwann haben wir uns gefragt: Was ist eigentlich, wenn unser Kind bei einem Schulausflug die Gruppe verliert oder sich irgendwo verläuft? Und was passiert, wenn unsere Uroma unterwegs nicht mehr weiterweiß und das Handy gerade leer ist oder nicht dabei ist?

Ein Zettel in der Tasche war für uns keine richtige Lösung. Der kann verloren gehen, veraltet sein oder wird im entscheidenden Moment gar nicht gefunden. Eine dauerhafte Ortung wollten wir aber auch nicht. Wir wollten kein Gerät, das ständig Standortdaten sammelt.

Also haben wir uns überlegt, wie es einfacher gehen könnte. Ein kleiner Anhänger, den man einfach bei sich trägt. Hält jemand ein Smartphone daran, können genau die Informationen angezeigt werden, die vorher freigegeben wurden. Zum Beispiel eine Telefonnummer, Allergien, Medikamente oder andere wichtige Hinweise.

Dabei war uns Datenschutz von Anfang an wichtig. Jeder soll selbst entscheiden, welche Angaben hinterlegt werden. Und wenn der Anhänger verloren geht, sollen die Informationen nicht einfach dauerhaft abrufbar bleiben.

So ist der SOS TAG entstanden. Nicht aus einer großen Geschäftsidee, sondern aus einer Frage, die wir uns zuerst bei unserer eigenen Familie gestellt haben.